Dienstag, 4. August 2015

[Interview] Petra Fischer

Interview mit Petra Fischer

Hallo,
Danke dass du dir die Zeit nimmst für dieses Interview. Am besten wir fangen mal mit einer einfachen Frage an.
Frage Nummer 1:
Wie bist du zum Schreiben gekommen? Durchs lesen, oder war dir von Anfang an klar, dass du Schriftstellerin werden möchtest?
Antwort:
Hallo Isabel! Vielen Dank für die Einladung zum Interview! Tatsächlich ist bei mir meine beste Freundin dran “Schuld“. Sie kann eines Tages zu mir und meinte: „Schreib mal ein Buch, ich möchte mit einer Autorin befreundet sein!“ Zuerst dachte ich, dass sie total spinnt, denn sowas kann ich ja nicht. Dann ließ der Gedanke mich aber nicht mehr los. Also schrieb ich. Und was soll ich sagen? Es machte/macht mir Spaß. Ich habe durch ihre banale Aufforderung den Mut gefunden, über mich selbst hinauszuwachsen.


Frage Nummer 2:
Brauchst Du Ruhe beim Schreiben oder läuft Musik im Hintergrund?
Antwort:
Das ist mir grundsätzlich egal. Wenn ich schreibe, bin ich wie in Trance. Ich transferiere mich dann quasi in eine andere Welt, in der alles kann, aber nichts muss.


Frage Nummer 3:
Bist du auch so ein Kaffee Trinker wie viele andere Autoren?
Antwort:
*lach* eindeutig geoutet…


Frage Nummer 4:
Sind deine Protas reine Fiktion oder stehen Freunde/Bekannte sozusagen Pate?
Antwort:
Teils/teils… Eher ist es so, dass einige Handlungsabläufe aus dem wahren Leben stammen und ich dann natürlich beim Schreiben schon das eine oder andere Gesicht mit vor meinem geistigen Auge habe, aber eine reine Patenschaft ist eher nicht zu finden bei mir.


Frage Nummer 5:
Wie sieht der Alltag einer Autorin aus?
Antwort:
“Leider“ ganz normal… Ich bin hauptberuflich selbstständige Tagesmutter und koche auf Minijobbasis nebenbei im Kindergarten. Die restliche Zeit des Tages widme ich meinen eigen 3 Kindern und natürlich meinem Mann. Das Schreiben passiert eher nebenbei, als Ausgleich.


Frage Nummer 6:
Und gibt es bestimmte Dinge die dich zu deinen Büchern inspirieren?
Antwort:
Ja klar, das Leben an sich. Denn nichts ist härter als die Realität und die schönsten/spannendsten/schlimmsten  Geschichten schreibt nun mal das Leben.


Frage Nummer 7:
Brauchst du zwischen den Büchern auch Pause oder kannst du gleich weiter schreiben?
Antwort:
Ideen sind immer neue da in meinem Kopf… Was ich nicht kann ist, mehrere Projekte zur gleichen Zeit laufen lassen. Von anderen Autoren habe ich gelesen, dass sie an mehreren Büchern gleichzeitig schreiben. Also das ist nicht meins. Ich konzentriere mich liebe auf eine Sache und gebe da 100 %. Ist ein Roman beendet, ist es schon vorgekommen, dass ich gleich den nächsten begonnen habe.


Frage Nummer 8:
Wann kommst du auf den Titel des Buches? Am Anfang des Schreibens? Oder ganz am Ende? Oder vielleicht auch mittendrin?
Antwort:
Das war bisher immer anders… Bei meinem ersten Roman „Schatten Leben“ ist er mir erst nach Beendigung in den Sinn gekommen. Bei den Romanen „Mein Weg zur ewigen Ruhe“ und „Glück fürs Glücklichsein“ traf mich die Eingebung ganz spontan mittendrin. Aktuell arbeite ich an meinem vierten Roman und noch bevor ich auch nur den ersten Satz getippt hatte, wusste ich den Titel.


Frage Nummer 9:
Welche anderen Autoren liest Du selbst? 
Antwort:
Ich lese viel und gern. Alle Autoren jetzt aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Aber tatsächlich habe ich einen Lieblingsschriftsteller. Nicholas Sparks… Ich liebe seine Romane, seine Art sich auszudrücken. Von ihm lese ich alles, ohne auch nur auf den Klapptext zu achten.
  

Frage Nummer 10:
Wenn Du ein Buch anfängst und das Ende geplant hast - kann es im Laufe des Schreibens passieren, dass Du das Ende umplanst? Oder hast Du nur eine grobe Übersicht was passieren soll?
Antwort:
Es ist für mich immer selbst eine Überraschung. Klar, das Grundgerüst steht schon, aber der eigentliche Handlungsablauf entsteht während des Schreibens. Das ist ja das tolle am Selbstschreiben, man kann selbst bestimmen und je nach Empfindung, Verfassung, Erfahrung und so weiter immer selbst entscheiden, formen, erschaffen, vernichten…


Frage Nummer 11:
Wie viel steckt von dir selbst in den Protagonisten?
Antwort:
Keine Antwort ohne meinen Anwalt! *lach* quatsch, die Protagonisten sind es bei mir weniger, mein Leben (bzw. ich) ist versteckt eingeflochten in den Storys.


Frage Nummer 12:
Über welches Genre schreibst du am liebsten?
Antwort:
Belletristik
Liebe und Herzschmerz, das ist voll mein Ding! In der Zukunft werde ich mich irgendwann an Erotik und sogar Krimi trauen (Pläne sind dafür schon da), aber ob mir das dann so gelingt, wird sich zeigen…
  
Dankeschön für das Interview Petra Fischer.
Ich hoffe wir hören bzw. lesen noch viel von dir.
Schöne Grüße
Isabel

Bücher:

2011 - Schatten Leben 
2012 - Mein Weg zur ewigen Ruhe
2014 - Glück fürs Glücklichsein
Leseproben und alles Aktuelle sind zu finden unter www.petrafischer.jimdo.com

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***HUHU, ich freue mich sehr das du den Weg zu mir gefunden hast. Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen. Schöne Grüße Isabel***