Dienstag, 22. März 2016

[Interview] Sarah Schäfle


Interview mit Sarah Schäfle

Hallo,
Danke dass du dir die Zeit nimmst für dieses Interview. Am besten wir fangen mal mit einer einfachen Frage an.
 
Frage Nummer 1:
Wie bist du zum Schreiben gekommen? Durchs lesen, oder war dir von Anfang an klar, dass du Schriftstellerin werden möchtest?
Antwort:
Vor allem durch das Lesen, aber ich habe auch schon immer gerne Geschichten erfunden. Die Entscheidung, ein Buch zu schreiben, habe ich allerdings erst vor etwa vier Jahren getroffen.
 
Frage Nummer 2:
Brauchst Du Ruhe beim Schreiben oder läuft Musik im Hintergrund?
Antwort:
Ich arbeite am besten mit Musik. Da entsteht ein richtiger Soundtrack zu den Geschichten.

Frage Nummer 3
Bist du auch so ein Kaffee Trinker wie viele andere Autoren?
Antwort:
Ich trinke lieber Tee. Schokolade ist dafür ein Muss.

Frage Nummer 4:
Sind deine Protas reine Fiktion oder stehen Freunde/Bekannte sozusagen Pate?
Antwort:
Tatsächlich gibt es für fast jede Figur , jedoch nicht für alle, wenigstens vom Aussehen her eine reale Bezugsperson. Es fiel mir leichter, Figuren zu beschreiben, die ich sozusagen deutlich vor mir sehen konnte. Natürlich habe ich einige Charaktereigenschaften verarbeitet, die viele Leser sicher für Fiktion halten werden.

Frage Nummer 5:
Wie sieht der Alltag einer Autorin aus?
Antwort:
Ziemlich unspektakulär.  Leider kann ich nicht hauptberuflich schreiben. Mein eigentlicher Beruf (Lehrerin) fordert mich ebenso wie Familie und Haushalt, weshalb ich die meiste Zeit zum Schreiben habe, wenn Ferien sind oder wenn ich arbeitslos bin, was meistens mit Ferien zusammenfällt.

Frage Nummer 6:
Und gibt es bestimmte Dinge die dich zu deinen Büchern inspirieren?
Antwort:
Viele Ideen überfallen mich einfach so, während einer Autofahrt, vor dem Fernseher oder bei Spaziergängen. Meine aktuelle Buchtrilogie hat sich auch aus meiner Herkunft entwickelt, aus ungarischen (Sach-)Büchern, Gemälden, persönlichen Gegenständen, Orten und Personen.

Frage Nummer 7:
Brauchst du zwischen den Büchern auch Pause oder kannst du gleich weiter schreiben?
Antwort:
Nach der Arbeit an drei Büchern brauche ich zwar eine Pause, habe aber immer wieder neue Ideen, die ich aufschreibe, um vielleicht etwas daraus entwickeln zu können.

Frage Nummer 8:
Wann kommst du auf den Titel des Buches? Am Anfang des Schreibens? Oder ganz am Ende? Oder vielleicht auch mittendrin?
Antwort:
Die Titel kamen diesmal mittendrin, beim letzten Band der Trilogie ziemlich am Anfang, weil ich ja schon wusste, worauf die Geschichte hinauslaufen würde.

Frage Nummer 9:
Welche anderen Autoren liest Du selbst?
Antwort:
Viele. Am liebsten mag ich phantastische Literatur, aber auch romantische Geschichten, ich lese mehr Jugendbücher als Erwachsenenbücher. Meine liebsten Autoren sind Kerstin Gier, Ildikó von Kürthy, Terry Pratchett, J.R.RE. Tolkien, Marion Zimmer Bradley, J.K. Rowling und noch ein paar andere. 

Frage Nummer 10:
Wenn Du ein Buch anfängst und das Ende geplant hast - kann es im Laufe des Schreibens passieren, dass Du das Ende umplanst? Oder hast Du nur eine grobe Übersicht was passieren soll?
Antwort:
Die Geschichte entwickelt sich im Laufe des Schreibens. Zwischendurch habe ich Einfälle, die mir besser gefallen als meine ursprüngliche Planung, so ist das Ende nie in Stein gemeißelt. Am Schluss sollte es aber ein stimmiges Ganzes geben. Übersichten und Gliederungen schreibe ich mir immer wieder, allein schon, um nichts zu vergessen. Nichts ist schlimmer als offen gebliebene Fragen am Ende eines Buches, von dem es keine Fortsetzung gibt.

Frage Nummer 11:
Wie viel steckt von dir selbst in den Protagonisten?
Antwort:
In Madeleine Binder, der Protagonistin in "Der Ruf des Turul" steckt tatsächlich viel von mir selbst beziehungsweise habe ich ihr große Teile meines eigenen früheren Lebens gegeben. Sie wohnt im selben Viertel wie ich früher, besucht dieselbe Schule. Allerdings unterscheiden wir uns im Charakter. Sie ist viel mutiger als ich und wesentlich risikofreudiger. Allerdings ist sie im Gegensatz zu mir auch eine Hexe.

Frage Nummer 12:
Über welches Genre schreibst du am liebsten?
Antwort:
Urban Fantasy oder Contemporary Fantasy, weil ich es liebe, wenn das Phantastische Einzug hält in die normale Welt. Es fühlt sich ein bisschen so an, als ob die Realität doch wieder ein Stück weit verzaubert werden könnte. Es erinnert mich auch immer ein bisschen an meine Kindheit, denn für Kinder ist die Welt ein verzauberter Ort.

Dankeschön für das Interview Sarah Schäfle.
Ich hoffe wir hören bzw. lesen noch viel von dir.
Schöne Grüße
Isabel

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***HUHU, ich freue mich sehr das du den Weg zu mir gefunden hast. Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen. Schöne Grüße Isabel***